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Aus der DFG


Ein strahlender Frühjahrstag in Lüttich

batch 3sbo1Fahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur nach Belgien am 15. März 2026

Die Nachfrage war groß – die Warteliste lang. Umso glücklicher konnten sich jene schätzen, die sich rechtzeitig einen Platz für die Fahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur nach Lüttich gesichert hatten.

Bereits im Morgengrauen versammelten sich die Teilnehmenden kurz nach 7 Uhr an der Kalbswiese in Montabaur zur Abfahrt. Das Wetter zeigte sich zunächst noch von seiner trüben Seite – neblig und bedeckt ging es nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernhard Gressmann Richtung Belgien. Gegen 10 Uhr erreichte die Gruppe ihr erstes Ziel: den bekannten Sonntagsmarkt La Batte, der sich entlang der Maas erstreckt.

Dort erwartete die Besucher ein vielfältiges Angebot. Neben reichlich Bekleidung fanden sich vor allem frisches Obst und Gemüse zu erstaunlich günstigen Preisen. Imbissstände luden zum Probieren ein, während Trödel eher eine untergeordnete Rolle spielte. Viele nutzten die Gelegenheit zum Einkauf – so mancher kehrte mit Taschen voller Artischocken, Bohnen, Gurken oder auch Socken zum Bus zurück.

Ein Teil der Gruppe zog es derweil in die Innenstadt von Lüttich. Dort wurden unter anderem die imposante Kathedrale St. Paul sowie weitere Sehenswürdigkeiten erkundet.

Am frühen Nachmittag stand ein kultureller Höhepunkt auf dem Programm: der Besuch des Museums La Boverie mit einer umfangreichen Fotoausstellung des berühmten Fotografen Robert Doisneau. Die Ausstellung begeisterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch ihre Vielfalt und Ausdruckskraft. Besonders beeindruckend war Doisneaus Fähigkeit, flüchtige Augenblicke einzufangen sowie menschliche Gemütsregungen und Charaktere eindrucksvoll darzustellen.

Inzwischen hatte sich auch das Wetter gewandelt: Strahlender Sonnenschein und ein azurblauer Himmel begleiteten den weiteren Aufenthalt. Nach der Ausstellung machten sich jedoch bei vielen die ersten Ermüdungserscheinungen bemerkbar – eine kurze Rast im Museumscafé war daher mehr als willkommen.

Anschließend lud ein Spaziergang durch den herrlichen Park rund um das Museum zum Verweilen ein. Die Natur präsentierte sich in voller Frühlingspracht: Bunte Tulpen, leuchtende Osterglocken und erste Blüten an den Bäumen sorgten für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.

Schließlich ging es zurück zum Bus. Müde, aber rundum begeistert von den vielfältigen Eindrücken, trat die Gruppe die Heimreise nach Montabaur an – diesmal ohne Zwischenstopp.

Ein gelungener Ausflug, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.