Aus der DFG
Auf den Spuren Monets
Deutsch-französische Gesellschaft entführt in die Welt des Impressionismus
Eineindrucksvoller biografischer Vortrag von der mehr als 100-jährigen Zeitreise in Leben und Werk des berühmten Impressionisten, des französischen Malers Claude Monet , begeisterte am Sonntag, dem 17 Mai d.J das Publikum im DLR Montabaur. Die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur hatte zu dieser besonderen Veranstaltung eingeladen und über 70 Kunst- und Frankreichfreunde waren der Einladung gefolgt.
Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur, Bernhard Gressmann, die Gäste herzlich und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Anschließend wurde das üppige Kuchenbuffet eröffnet, das bei den Besuchern großen Anklang fand und für eine gemütliche Atmosphäre sorgte.
Nachdem sich alle Besucher mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, begann die dem Publikum bereits aus früheren Veranstaltungen bestens bekannte deutsch-französische Kulturjournalistin Suzanne Bohn. Mit viel Engagement und lebendigen Schilderungen zeichnete sie das bewegte Leben Monets nach – von seinen frühen Jahren in der Normandie über seine künstlerischen Anfänge bis hin zu seinem weltweiten Ruhm als Mitbegründer des Impressionismus. Besonders eindrucksvoll war die Darstellung seiner unermüdlichen Suche nach Licht, Farbe und Atmosphäre, die seine Werke bis heute unverwechselbar machen.
Neben biografischen Stationen standen Monets berühmte Gemälde, aber auch seine Familie im Mittelpunkt des Vortrags. Die Gäste erhielten spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte seiner Seerosenbilder, der Kathedralen-Serie und der Gartenlandschaften von Giverny. Viele Besucher zeigten sich beeindruckt davon, wie sehr persönliche Erlebnisse, Reisen und die Natur Monets Kunst beeinflussten.
Aber auch sein jahrzehntelanger Kampf um Anerkennung, die Entbehrungen, die Armut, die für ihn und seine große Familie die ständige Flucht vor seinen Gläubigern bedeutete wurde beleuchtet, bis er dann endlich mit über 40 Jahren den verdienten Erfolg erntete.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation von mehr als 30 wunderschönen Bilder nach Motiven von Monet, die innerhalb kürzester Zeit entstanden waren. Die Werke stammten von der Künstlergruppe „Offenes Atelier“. Zahlreiche beteiligte Künstlerinnen und Künstler waren persönlich anwesend und wurden von Ingeborg Krekel vorgestellt.
In angenehmer Atmosphäre entwickelte sich im Anschluss ein reger Austausch unter den Gästen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, über Kunst, Frankreich und die Bedeutung des Impressionismus ins Gespräch zu kommen.
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur freute sich über die große Resonanz und einen gelungenen Nachmittag, der Kunst, Geschichte und deutsch-französische Kultur auf besondere Weise miteinander verband.